News
 
     

Bärlauchwürzsalz selbst gemacht

Apr 07 2016

Bärlauchwürzsalz selbst gemacht

Das satte Grün des Bärlauchs (Allium ursinum) leuchtet jetzt im Frühjahr überall aus den Laubwäldern hervor und tut den Augen und der Gesundheit richtig gut.

Der Bärlauch hilft bei Verdauungsbeschwerden, bei Magen-Darm-Problemen und ist gut gegen Blähungen. Bärlauch regt den Appetit an und senkt angeblich den Cholesterinspiegel. Bärlauch ist hilfreich für die Funktionen von Leber und Galle, er regt die Harnbildung an und senkt den Blutdruck. Bärlauch hat eine regulierende Wirkung auf den Fettstoffwechsel und schützt sogar gegen Arterienverkalkungen.

Die nach Knoblauch riechende Pflanze schmeckt leicht scharf und riecht sehr frisch. Der Schwefelhaltige Inhaltsstoff Allicin ist ein natürliches Antibiotikum der Pflanze, sie schütz den Bärlauch vor Pilzen und Parasiten. 
Die ausdauernde krautige Pflanze wird ca. 20 - 50 Zentimeter groß. Sie macht 2 - 6 Zentimeter lange grüne Labblätter und gehört zur Familie der Lauchgewächse (Alliáceae). Die ein oder drei grundständigen Laubblätter und deren Blütenstengel sind dreikantig.

 

 

Richtig Sammeln

Sammeln Sie nur so viele Blätter wie Sie für eine Mahlzeit oder das Würzsalz benötigen. Bärlauch eignet sich leider nicht zu trocknen. Damit sich die Pflanze weiterentwickeln kann, am besten unten am Stiel abknicken, und nur jeweils ein bis maximal zwei Blätter einer Zwiebel nehmen.

Bärlauch schmeckt vor der Blütezeit am aromatischsten, man kann ihn aber sehr wohl auch noch während der Blüte sammeln und essen. Die Blütenknospen können wie Kapern eingelegt werden, sie sind sehr schmackhaft.

Der Bärlauch wird auch gerne vom Fuchsbandwurm befallen, daher beim Sammeln die Blätter genau ansehen, auch die Unterseite. Um eine Infektion zu vermeiden, sollten die Blätter vorher sorgfältig abgewaschen werden und wieder getrocknet.

 

Wo kann man Bärlauch überall in den Speisen dazu geben werden?
Kartoffelsalat, Spätzle, Spagetti, Suppen, Dipps, Gemüse, Salate.....

 

Herstellung Bärlauchsalz:

  80g Bärlauch Blätter frisch aus der Natur (nicht unbedingt am Wegrand pflücken)

200g Salz nehmen Sie ein hochwertiges naturbelassenes Salz entweder ein gutes Stein- oder Meersalz z.B. von Kyosan feeling

Alles zusammen in einer Küchenmaschine gut zerkleinern. Die Masse auf ein Backblech geben und bei 50°C im Backrohr ca. 1 Stunden trocknen lassen. Backrohrtüre dabei etwas geöffnet lassen damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
Dazwischen sollte die Masse ruhig mal etwas bewegt werden damit alles gut und von allen Seiten durchtrocknet.

 

 

Wer mag kann sein Bärlauchwürzsalz noch mit folgenden getrockneten Zutaten bereichern:
    5g Brenneselsamen
    5g Bockshornklee
    7g Angelikawurzel getrocknet

Die Zutaten ebenfalls in einer Küchenmaschine zerkleinern und unter das Bärlauchsalz mischen.
Alles in kleine Gläser mit Deckel füllen und schön beschriften.

Vorsichtig sollte man beim Würzen sein, da dieses Bärlauchwürzsalz einen sehr intensiven Geschmack besitzt und bereits eine kleine Brise seine Wirkung zeigt.

 

Viel Spaß beim ausprobieren und gutes gelingen.
Duftende Grüße

Sabine

Bilder aus dem Duft-Studio!
Edit Album Re-Order the Album Images

Bilder

Bilder

  • Massageraum
  • DSC_0447.jpg
  • DSC_0450.jpg
  • DSC_0470.jpg
  • DSC_0475.jpg
  • DSC_0476.jpg
  • DSC_0478.jpg
  • DSC_0480.jpg
  • DSC_0481.jpg
  • DSC_0482.jpg
  • DSC_0483.jpg
  • DSC_0484.jpg
  • DSC_0487.jpg
  • DSC_0491.jpg
  • DSC_0492.jpg
  • DSC_0493.jpg
  • DSC_0495.jpg
  • DSC_0498.jpg
  • DSC_0501.jpg
  • P2240017.jpg
  • P2240025.jpg

Hier kommt der Text...